Seniorenbund Lustenau

"Berlinreise 6. - 11. September 2009"

Vorstandsmitglied Gebhard Hagen, ein routinierter Reiseleiter, organisierte und leitete die Reise nach Berlin.
Binnen kürzester Zeit war der Bus bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Bereits auf der Hinfahrt mit dem Luxusbus der Firma Bösch Reisen – am Steuer saß Fahrer Reinhard – machte der Reiseleiter auf die eine und andere Besonderheit in der Landschaft aufmerksam.
Um das leibliche Wohl der Teilnehmer sorgte sich über alle Tage hinweg in gewohnt aufmerksamer Art die „Bordhostess“ Marianne Vogelmann.
Über die legendäre AVUS, eine altbekannte Autorennstrecke, heute ein Teil der Ringautobahn um Berlin, erreichten wir nach problemloser Fahrt am späten Nachmittag das Vier-Stern-Hotel Holiday Inn am Prenzlauer Berg im ehemaligen Ostberlin.

Den ersten Schwerpunkt bildete am nächsten Tag der Besuch des Reichstagsgebäudes mit der markanten Kuppel. Beeindruckend waren nicht nur die interessanten und fachkundigen Informationen einer wortgewandten Mitarbeiterin über das Gebäude selbst, sondern auch der Rundblick über die Stadt, der sich bei Sonnenschein vom höchsten Punkt der Kuppel ergab.
Eine anschließende einstündige Schifffahrt auf der Havel, vorbei an verschiedenen Baudenkmälern der Vergangenheit und der Gegenwart, rundete den ersten Tag in Berlin würdig ab.

Tags darauf nahm uns eine Stadtführerin unter ihre Fittiche und vermittelte uns zunächst im Rahmen einer Stadtrundfahrt, immer wieder unterbrochen von kurzen Halten (Chekcpoint Charlie, Bernauer Strasse, Brandenburger Tor, usw.), Eindrücke von verschiedenen Berliner Bezirken.
Sodann ging es zu Fuß zur Gedächtniskirche, zum KaDeWe, einem weltbekannten Einkaufstempel oder in den Berliner Zoo, jede/r so, wie er/sie wollte.

Unser nächstes Tagesziel lautete Potsdam, das malerische Städtchen vor den Toren Berlins. Dort hinterließen vor allem die berühmten Weinbergterrassen von Schloss Sanssouci und das Kronprinzenschloss Cecilienhof bleibende Eindrücke.
Dieser Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Blockhausrestaruant am Wannsee aus.

Ein weiterer Höhepunkt war anderntags eine Kahnfahrt durch den Spreewald mit den vielen typischen Gebäuden, Kanälen, Booten und zahlreichen anderen Besonderheiten. Die Fortbewegung dieser Kähne erfolgt ausschließlich mit Menschenkraft und einer langen Stange, womit das Gefährt, besetzt mit bis zu 30 Personen, durch die verwinkelten Kanäle gestoßen („gestakt“) wird.

Die Heimfahrt am letzten Tag bot dann viel und lange Möglichkeiten, das Erlebte untereinander intensiv zu verarbeiten.

Heimat, 26.11.09